Ein dichter, sattgrüner Rasen braucht Nährstoffe. Wer richtig düngt, hat weniger Unkraut, weniger Moos und eine robuste Narbe. Hier die einfachen Regeln, wann, womit und wie oft.

Wann düngen? Der Jahres-Rhythmus

  • Frühjahr (März/April): die wichtigste Düngung. Sobald das Wachstum startet, ist der Herbst-Langzeitdünger verbraucht, jetzt mit einem Frühjahrs- bzw. Langzeitdünger neu starten.
  • Sommer (alle 6–8 Wochen): bei Bedarf nachdüngen, besonders wenn der Rasen hellere Stellen zeigt.
  • Herbst (September/Oktober): Herbstdünger (kaliumbetont) macht den Rasen winterhart.

Womit düngen?

Ein NPK-Langzeitdünger gibt die Nährstoffe gleichmäßig über Wochen ab, besser als eine Überdosis auf einmal. Im Herbst auf einen kaliumbetonten Dünger wechseln. Unseren passenden Rasendünger gibt es direkt vom Erzeuger.

Wie düngen? Drei Regeln

  1. Nur auf trockenem Rasen streuen, sonst kleben die Körner an den Halmen und verbrennen sie.
  2. Gleichmäßig ausbringen (Streuwagen), keine Überlappung, sonst entstehen Streifen.
  3. Nach dem Düngen gründlich wässern, so gelangt der Dünger in den Boden.

Rechenhilfe: Die Aufwandmenge steht auf der Packung (meist ~25–35 g/m²). Für 100 m² brauchen Sie also rund 2,5–3,5 kg.

Häufige Fragen

Wann nach dem Verlegen zum ersten Mal düngen?

Ein Starterdünger kommt direkt bei der Verlegung in den Boden; danach nach dem Jahres-Rhythmus oben.

Kann man zu viel düngen?

Ja, Überdüngung verbrennt den Rasen. Lieber einen Langzeitdünger nach Anleitung verwenden.

Mehr dazu: Rasenpflege · Poa annua bekämpfen